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Aikido – das harmonische Zusammenwirken von Körper und Geist


Aikido ist eine waffenlose Kunst der Selbstverteidigung. Sie wurde im Laufe unseres Jahrhunderts von dem japanischen Budo-Meister Uyeshiba begründet.

Aikido hat seine Wurzeln in der alten asiatischen Kampftradition, in Kampftechniken also, deren Ziel es war, den Gegner zu verletzten oder sogar zu töten.

Aikido beruht jedoch auf der Idee, sich zu verteidigen, sich aber nicht von der Heftigkeit eines Angriffs mitreißen zu lassen. Durch intensives Üben der Aikido-Techniken erreicht man eine Stufe der Sicherheit, die es ermöglicht, sich klar und entschlossen zu verhalten und so in kritischen Situationen eine weitere Eskalation zu vermeiden.

 
Aikido1

Aikido zielt darauf ab, einen Angriff in die vom Verteidiger gewünschte Richtung zu lenken, unabhängig von der Körperkraft des Angreifers und ohne ihn zu verletzen. Die dabei häufig verwendeten kreis- und spiralförmigen Bewegungen tragen viel zu dem eleganten und harmonischen Eindruck bei, die eine perfekt ausgeführte Aikido-Technik hinterlässt.

Aikido ist kein Kampfsport. Folglich gibt es keine Wettbewerbe, weder deutsche Meisterschaften noch olympische Medaillen. Aikido vermittelt eine Form von Stärke, die unabhängig ist von Muskelkraft, Größe, Geschlecht und Alter. Seit 1987 gibt es im JC Ford Saarlouis eine Aikido-Abteilung.

Dank der guten Trainingsarbeit, die von Salvatore Smecca (5. DAN) gewährleistet wird, hat sie starken Zulauf. Mehrmals im Jahr veranstalten die Aikidoka in Saarlouis Lehrgänge für Anfänger und Fortgeschrittene.