BildegalerieÜbungsleiterVideo Aikido Ju–JutsuGymnastikSkikePäd.Training

     

    Leitgedanke

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


Judo – der sanfte Weg

Judo ist eine Sportart, die Menschen jeden Alters und Konstitution individuell abstimmbare Perspektiven eröffnet. Am bekanntesten ist Judo als Wettkampfsport und als solches etablierter Programmteil bei Olympischen Sommerspielen. Großer Beliebtheit erfreut sich die Sportart Judo bei Kindern und Jugendlichen, und zwar gleichermaßen bei Mädchen wie Jungen.Durch die sehr individuell gestaltbare Belastungsintensität kann praktisch jeder jederzeit mit dem Judotraining beginnen. Kindern und Jugendlichen, Späteinsteigern Quereinsteigern, Wiedereinsteigern oder auch Sportlern, die eine sinnvolle Ergänzung zu ihrer Hauptsportart suchen, bietet sich mit dem Judo eine kreative sportliche Beschäftigung, die Körper und Geist beansprucht, Spaß macht und fit hält.
Judo  
Ein verbindlich definiertes Graduierungssystem, an dessen Spitze der schwarze Gürtel als Teil des Judo-Anzugs steht, verschafft zusätzliche Leistungs- und Belohnungsreize. Auf dem Weg vom Schüler zum Meister werden rund 200 Bewegungsabläufe erlernt, durch die ein Gegner/Partner kontrolliert zu Boden geworfen und dort fixiert werden kann. Das Judotraining ist abwechslungsreich und trotz seines Zweikampfcharakters nicht gefährlich. Sportunfälle sind äußerst selten und Sicherheit immer präsent. Das hat verschiedene Gründe. Der wichtigste ist das Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Partner – ein Wert, der in den Dojos gelebt und von allen Sportlern von der ersten Übungsstunde an verinnerlicht wird.

Nur so ist es möglich, dass Große und Kleine, Junge und Alte, Dicke und Dünne, Sportliche und Unsportliche, Starke und Schwache, Mutige und Schüchterne konstruktiv gemeinsam trainieren können. Dieser Aspekt wiederum macht die soziale Dimension des Judos aus, dessen Wurzeln erstaunlicherweise martialischer Natur sind. Von den Körper verletzenden Elementen, die das im japanischen Mittelalter von den Samurai entwickelte Jiu–Jitsu ursprünglich enthielt, wurde das eingangs des 20. Jahrhunderts von dem Pädagogen Prof. Jigoro Kano geschaffene Judo befreit. Bis heute Bestand in den Dojos aber haben die ritterlichen Werte wie Disziplin, Achtung vorm Gegner, Respekt und Höflichkeit. Behalten hat die Sportart auch ihren Selbstverteidigungscharakter. Sie auszuüben stärkt Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl – Judo kann deshalb nach Ansicht von Sozialwissenschaftlern gewaltpräventiv wirken.