
Beim Judo-Club Ford Saarlouis wird ein neues Trainingskonzept verwirklicht.
"Wir haben uns entschlossen, im Judobereich Voraussetzungen zu schaffen, die ein systematischeres Training vom Kindesalter bis zum Sport mit Älteren erlauben",
erläutert Vorsitzender Hans Tonnellier. Zur Umsetzung wurde der ehemalige Landestrainer des Saarländischen Judobundes, Hans-Jörg Opp, verpflichtet.
Zwei entscheidende Änderungen zeichnen ab dem 3.Oktober 2005 das Trainingsangebot des JC Ford Saarlouis aus. So wird einerseits ein so genannten "Ausgleichstraining" eingeführt, andererseits ein "Pädagogisches Vielseitig-keitstraining".
"Wir setzen moderne Erkenntnisse der Trainingswissenschaft um",
erklärt Opp. Außerdem wurden die Trainingszeiten so verändert, dass sie nicht mehr mit ergänzenden Angeboten des Verbandes konkurrieren.
"Im Bereich des Wettkampfsports wollen wir den Judoka so die Chancen für höhere Trainingsumfänge eröffnen. Eine Möglichkeit, die es bisher nicht gab", erklärt Opp, der auch für die leistungssportliche Entwicklung des Klubs verantwortlich ist.
Neu ist weiterhin der rote Faden, der alle Trainingsgruppen miteinander verbindet.
"Die Inhalte sind aufeinander abgestimmt, das heißt: Es gibt einen systematischen Leistungsaufbau aus dem Kinderbereich über die Jugend bis in den Leistungsbereich."
Seit einigen Jahren warnen Sportwissenschaftler vor einer zu frühen Spezialisierung von Kindern auf eine Sportart. Diese Mahnung hat der Judo Club Ford Saarlouis ernst genommen. Sie findet in der gesamten Konzeption Ausdruck. Am meisten im Kleinkindersegment, wo ein "Pädagogisches Vielseitigkeitstraining" angeboten wird.
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